08.02.-12.02.2010
In der ersten Ferienwoche fiel im Freizeithaus „Sausewind“
der Startschuss zum diesjährigen großen Vorhaben, den „Kleinen Prinzen“ auf die
Schwarzlichttheaterbühne zu bringen.
Umgesetzt wird dieses von einer Gruppe aus 22 Mädchen und
Jungen im Alter von 10 bis 13 Jahren, angeleitet und betreut von dem
Theaterpädagogen Andre Manecke sowie Simone Förster und Claudia Ahlemann vom
Freizeithaus Hagenow.
Diese erste Ferienlagerwoche diente vor allem dem
Kennenlernen. Dem sich Vertraut machen mit dem Medium Schwarzlichttheater aber
auch die Mitwirkenden untereinander.
Unter den Teilnehmern sind manche ohne jegliche Vorkenntnisse, aber auch einige
„alte Hasen“ die schon vor zwei Jahren bei dem Stück „Der König der Löwen“
dabei waren und es sich nicht nehmen lassen wollten auch diesmal wieder dabei
zu sein.
Neben der Einführung ins Schwarzlichttheater gab es
allerdings auch viele gemeinsame Unternehmungen abseits der Bühne die die
Gruppe zu einem Team werden lassen sollten. Hierzu gehörte ein Ausflug in die
Eishalle in Adendorf ebenso wie ein Zeichenwettbewerb zum Thema: „Zeichne mir
ein Kinderrecht“. Da der „kleine Prinz“ als Botschafter für die Kinderrechte
steht passte dies besonders gut in das Programm des Ferienlagers.
Aber das Hauptaugenmerk lag doch auf dem Einüben erster
kleiner Choreographien im Schwarzlicht um auch den Eltern am Ende der Woche
schon einen ersten Vorgeschmack bieten zu können von dem was sie am Ende des
Jahres noch erwartet.
Die ersten Arbeiten für das eigentliche Stück beginnen für
die Kinder schon Ende März während dem ersten Schwarzlichtwochenende. Über das
Jahr verteilt gibt es davon noch einige mehr und auch noch ein zweites
Ferienlager im Herbst.
Dies bedeutet noch viel Arbeit die sich aber spätestens im
Dezember auszahlen wird, wenn durch die Vorführungen am 01./ 02. und 03.12.2010 wieder
ein begeistertes Publikum sich hat verzaubern lassen.
Natürlich sind auch sie herzlich dazu eingeladen sich
entführen zu lassen, kommen sie mit auf die phantastische Reise des „kleinen
Prinzen“.
26.03.-28.03.2010
An diesem ersten gemeinsamen Wochenende zeigte sich mal wieder, dass es keine Praxis gibt ohne die Theorie.
Unsere Darsteller sollten ja verstehen wie so ein Theaterstück
überhaupt entsteht, welche Arbeit schon geleistet werden muss
bevor es zum Einüben der Szenen und verteilen der
Rollen kommt. Also wurden sie in diesen Tagen unter anderem zu
Drehbuchautoren.
Es wurde sich nochmal mit dem Buch und dem Film "Der kleine Prinz"
beschäftigt, um den dem Stück zugrunde liegenden Stoff weiter
zu verinnerlichen.
Die Kinder suchten nach möglichen Überschriften für
einzelne Szenen und machten erste Vorschläge für das Drehbuch
zur Eingangsszene. Sie mussten sich außerdem schon mal Gedanken
darüber machen aus welchem Material einige der Requisieten
bestehen könnten, wieviele Personen für die Umsetzung
benötigt werden und was für Tricks und Kniffe man anwenden
muss um bestimmte Details auf der Bühne auch realisieren zu
können.
Als Rahmenprogramm gab es aber auch wieder einiges zu erleben, bereits
am Freitagabend ging es ab ins Museum um sich Musikinstrumente aus
früherer Zeit nicht nur anzuschauen sondern auch life zu erleben
wie und was darauf gespielt wurde.
Wie immer gehören ein kleiner Stadtbummel und Interaktionsspiele sowie Entspannungsübungen mit zum Programm.
Im nachhinein sind sich alle einig, dass dieses Wochenende trotz der
vielen theoretischen Arbeit Spass gemacht hat und die Gruppe freut sich
bereits auf ein Wiedersehen in drei Wochen.
16.04-18.04.2010
Dieses Wochenende hieß es: "Arbeitssachen anziehen und Farbe bzw. Kleister anrühren".
Erste Szenen existieren nun bereits im Kopf und es wird sich an die Umsetzung gemacht.
In kleineren Gruppen entstehen die ersten Requisieten, es wird gesägt, getackert, geklebt , gekleistert und angemalt.
Es ist eine Freude zu sehen, wie, mit viel Energie, Stück für
Stück Ideen real werden. Selbst ohne Bühne und Schwarzlicht
kann man sich schon jetzt vorstellen wie toll das Endergebnis werden
wird.
Auch dieses Mal gab es noch andere Programmpunkte, neben den Arbeiten für das Theaterstück.
Für das Projekt "Miteinander" wurde ein Tanz einstudiert unter der
Leitung von Frau Voss und Frau Knabe von der Lebenshilfe. Wieder
brauchte es konzentriertes Arbeiten, um die Choreographie zu
lernen. Selbst unsere Gäste von der Lebenshilfe waren
erstaunt wie gut dies schon nach wenigem Üben klappte, und
das obwohl die Mehrheit der Kinder bisher noch keine Erfahrungen mit
dem Tanzen hatte. Dieses Projekt wird im Juli dem Publikum
präsentiert, das wird ein großes Fest und sicher können
auch da unsere Kinder mit ihrem Beitrag überzeugen.
Für den Großteil ging das Wochenende mal wieder viel zu
schnell rum und alle freuen sich schon jetzt auf das Wiedersehen Ende
Mai.